Rechtsanwälte

Rechtsanwälte

Nicklaß-Bergér & Kollegen

in Neuburg/Donau

Die Anwälte:

nicklass
Bärbel Nicklaß-Bergér
geb. 1956, verheiratet, 2 Kinder
Studium an der Uni Augsburg
Zulassung als Rechtsanwältin 1982
Fachanwältin für Familienrecht seit 1998

Tätigkeitsschwerpunkte:
Familienrecht (Unterhalt, Vermögensauseinandersetzung) und Erbrecht
Mitglied im Deutschen Anwaltverein, im Ingolstädter Anwaltverein, in der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht und in der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein

fritsch
Isabel Fritsch
geb. 1963, geschieden, 1 Kind
Studium an der Uni Augsburg
Zulassung als Rechtsanwältin 1997
Fachanwältin für Familienrecht seit 2005
Mediatorin seit 2011

Tätigkeitsschwerpunkte: Familienrecht (Unterhalt, Kindschaftssachen), Erbrecht

klessinger
Wolfgang Kleßinger
geb. 1979, verheiratet, 3 Kinder
Studium an der Uni München
Zulassung als Rechtsanwalt 2007
Fachanwalt für Verkehrsrecht seit 2012

Tätigkeitsschwerpunkte:
Strafrecht, Verkehrsrecht, allgem. Zivilrecht/Vertragsrecht
Notfallnummer für Haftsachen/Hausdurchsuchungen:
0176 / 20 48 40 31

klein
Christoph Klein
geb. 1981, verheiratet, 1 Kind
Studium an der Uni Bayreuth
Rechtsreferendariat in Bayreuth, Speyer und Zagreb
In der Kanzlei als Rechtsanwalt tätig seit 2009
Fachanwalt für Familienrecht seit 2013
Fachanwalt für Arbeitsrecht seit 2016

Tätigkeitsschwerpunkte: Familienrecht, Arbeits- und Sozialrecht

anselstetter
Sebastian Anselstetter
geb. 1982, ledig
Studium an der Uni Würzburg
Rechtsreferendariat in Nürnberg und Bologna
In der Kanzlei als Rechtsanwalt tätig seit 2015

Tätigkeitsschwerpunkte:
Strafrecht, Verkehrsrecht, allgem. Zivilrecht/Vertragsrecht
Notfallnummer für Haftsachen/Hausdurchsuchungen:
0176 / 20 48 40 31

bolter1

in Kooperation mit:

Michael Bolter

geb. 1963, verheiratet
Studium an der Uni Konstanz
Zulassung als Rechtsanwalt 1996
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht seit 2005

Die Kanzlei:

dsc_7034_300x200 bruecke_150x200Von 01.01.1986 – 31.12.2007 Sozietät Irber und Nicklaß-Bergér
Seit 01.01.2008 Rechtsanwaltskanzlei Bärbel Nicklaß-Bergér
Seit 01.01.2002 in der Ingolstädter Str. 22 in Neuburg/Donau

 

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dsc_6918_formulareVollmachten: (Bitte ausdrucken, ausfüllen und mitbringen!)

Bei niedrigem Einkommen und Vermögen haben Sie Anspruch auf

  • Prozesskostenhilfe
  • Beratungshilfe
  • Verfahrenskostenhilfe

(Link zum Justizportal des Bundes und der Länder mit Formularen und weiteren Informationen)
Öffentliches Verfahrensverzeichnis nach § 4g BDSG

Rechtsanwaltskanzlei Bärbel Nicklaß-Bergér
dsc_6900_kontakt
Ingolstädter Str. 22
86633 Neuburg/Donau
Tel.: 08431 / 64 11 0
Fax: 08431 / 64 11 11
eMail: info@rae-nb.de
Notfallnummer für Haftsachen/Hausdurchsuchungen:
0176 / 20 48 40 31

Bürozeiten: Mo-Fr: 8-12 Uhr und 14-17 Uhr
Termine nach Vereinbarung und bei Bedarf auch außerhalb der Bürozeiten.

 

Anfahrt mit dem Bus: Linie 5, Haltestelle Ingolstädter Strasse
Anfahrt mit dem Auto: Parkplätze hinter dem Haus

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Sparkasse Neuburg-Rain
IBAN: DE89 7215 2070 0000 0076 90
BIC: BYLADEM1NEB
Kontonummer 7690 · BLZ 72152070

Unsere Tätigkeits-Schwerpunkte:

Familienrecht

z.B. Eherecht, Scheidung, Unterhalt

Erbrecht

z.B. Testament, Erbschaft, Patientenverfügung

Arbeitsrecht

z.B. Kündigung, Arbeitsvertrag, Abmahnung

allgemeines Zivilrecht

z.B. Kaufvertrag, Mietrecht, allg. Vertragsbedingungen

Verkehrsrecht

z.B. Führerscheinentzug, Unfall, Schmerzensgeld

Strafrecht

Notfallnummer für Haftsachen/Hausdurchsuchungen:
0176 / 20 48 40 31

Miet- und Wohnungseigentumsrecht

z.B. Mietvertrag, Nebenkostenabrechnung, Eigentümerversammlungen

Sozialrecht

z.B. Elterngeld, Wohngeld, Krankenversicherung, Rentenversicherung
Familienrecht

Insbesondere im Zusammenhang mit einer Trennung stellen sich einige Fragen, z. B. zu folgenden Themen:

- Ehescheidung:

Wann und unter welchen Voraussetzungen kann man sich scheiden lassen? Was ist dabei zu beachten und zu regeln?

- Kindschaftsrecht:

Wo werden die Kinder ihren Aufenthalt haben (Aufenthaltsbestimmungsrecht)? Wie wird die elterliche Sorge im Übrigen ausgeübt (Sorgerecht)? Wie wird der Kontakt zwischen Kindern und Eltern nach der Trennung geregelt? Wann und in welchem Umfang finden Besuche beim Elternteil, bei dem die Kinder nicht wohnen, statt (Umgangsrecht)?

- Unterhalt:

Wie viel Geld muss für die Kinder bezahlt werden (Kindesunterhalt)? Welchen Unterhaltsanspruch hat der Ehegatte während der Trennungszeit (Trennungsunterhalt) bzw. nach der Scheidung (nachehelicher Ehegattenunterhalt)? Wie lange muss dieser Unterhalt bezahlt werden?

- Vermögensauseinandersetzung, Güterrecht:

Wie wird gemeinsames Vermögen, z. B. eine Immobilie, verteilt? Hafte ich weiterhin für Schulden, die während der Ehe eingegangen worden sind? Welche weiteren Ansprüche bestehen zwischen den Ehegatten (Zugewinnausgleich)?

- Versorgungsausgleich:

Wie wird die Altersvorsorge der Ehegatten aufgeteilt?

- Ehewohnung:

Wer darf die vormalige gemeinsame Ehewohnung weiter nutzen? Habe ich Möglichkeiten, die weitere Nutzung der Wohnung durchzusetzen (Wohnungszuweisung)?

- Haushaltsgegenstände:

Wie ist der gemeinsame Hausrat aufzuteilen?

- Gewaltschutz:

Ich habe Angst vor Übergriffen durch meinen (Ex-)Partner. Wie kann ich mich davor schützen (Näherungsverbot, Kontaktsperre)?
Auch ansonsten gibt es ein weites Feld familienrechtlicher Fragen:

  • Wie lange und in welcher Höhe muss man erwachsenen Kindern Unterhalt bezahlen (Volljährigenunterhalt, Ausbildungsunterhalt)?
  • Wie verhält es sich mit meiner Unterhaltsverpflichtung gegenüber meinen Eltern oder Schwiegereltern (Elternunterhalt)?

Und vieles mehr…

Gerne beantworten wir Ihnen diese Fragen in einem Beratungsgespräch und machen Ihre Rechte und Ansprüche für Sie geltend.

Erbrecht

Auf dem Gebiet des Erbrechts beraten und vertreten wir Sie insbesondere in folgenden Teilbereichen:

Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen

Das deutsche Erbrecht ist äußert kompliziert, so dass die Gefahr besteht, dass eine ohne rechtlichen Beistand errichtete letztwillige Verfügung nicht eindeutig oder unwirksam ist. Durch anwaltliche Unterstützung bei der Errichtung von Testamenten oder Erbverträgen lassen sich unerwünschte Streitigkeiten nach dem Erbfall in vielen Fällen verhindern, da Sie über die gesetzlichen Möglichkeiten der Nachlassregelung umfassend informiert werden. Neben der Erbeinsetzung kann die Nachlasssteuerung z. B. durch Vermächtnisse, Auflagen und/oder Teilungsanordnungen erfolgen.

Abwehr oder Durchsetzung von Pflichtteils- und Vermächtnisansprüchen

Nahen Angehörigen, die von der Erbfolge ausgeschlossen sind, steht eine Mindestbeteiligung am Nachlass des Erblassers zu, der sogenannte Pflichtteil.

 

 

Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung und der Durchsetzung Ihrer Pflichtteilsansprüche oder bei der Abwehr unberechtigter Pflichtteilsansprüche.

Der Pflichtteilsanspruch richtet sich nach dem Wert des Nachlasses. Um den Nachlasswert ermitteln zu können, sieht das Gesetz Auskunfts- und Wertermittlungsansprüche vor, die wir für Sie geltend machen und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen.

Durch die Zuwendung eines Vermächtnisses wird der Bedachte nicht Erbe; er hat einen Anspruch gegen den Erben (oder einen anderen Vermächtnisnehmer). Auch bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Erfüllung eines Vermächtnisses vertreten wir Sie sowohl außergerichtlich als auch in gerichtlichen Verfahren.

Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften

In vielen Fällen hinterlässt der Erblasser nicht nur einen, sondern mehrere Erben. Bei der Verwaltung des Nachlasses und dessen Auseinandersetzung kommt es zwischen den Miterben häufig zu Streit. Unterschiedliche Interessen und Vorstellungen stehen einer Entscheidungsfindung im Wege.

Unsere Aufgabe ist es, auf eine im Sinne des Mandanten interessensgerechte Einigung der Miterben hinzuwirken. Sofern sich kein Einvernehmen erzielen lässt, vertreten wir Sie auch bei der Auseinandersetzungsklage oder im Teilungsversteigerungsverfahren, das bei Immobilien im Nachlass zur Aufhebung der Miterbengemeinschaft durchzuführen ist.

Erbscheinsverfahren

Um sich gegenüber Gläubigern und Schuldnern des Nachlasses sowie staatlichen Institutionen als Erbe ausweisen zu können, benötigen Sie unter Umständen einen Erbschein. Im Verfahren auf Erteilung eines Erbscheins beim zuständigen Nachlassgericht wird die Erbenstellung des Antragstellers überprüft.

Der Erbschein ist ein amtliches Zeugnis darüber, wer Erbe ist und welchen Verfügungsbeschränkungen (Nacherbfolge, Ersatzerbfolge, Testamentsvollstreckung) er unterliegt. Er begründet die Vermutung, dass das ausgewiesene Erbrecht mit der entsprechend ausgewiesenen Erbquote tatsächlich besteht. Dieser Vermutung kommt ein öffentlicher Glaube zu, d.h. dass Dritten gegenüber der Erbschein als richtig gilt, selbst wenn er inhaltlich falsch sein sollte.

Vor allem bei unklaren letztwilligen Verfügungen sollten Sie sich im Erbscheinsverfahren anwaltlich vertreten lassen, da hier Fragen der Auslegung des Erblasserwillens, der Echtheit von Testamenten und der Anfechtung von letztwilligen Verfügungen zu klären sind.

vorweggenommene Erbfolge

Unter vorweggenommener Erbfolge ist die lebzeitige Übertragung des Vermögens oder eines wesentlichen Teils davon durch den künftigen Erblasser auf einen oder mehrere mögliche (künftige) Erben zu verstehen.

Vor der Übertragung wesentlicher Vermögensteile ist vor allem zu klären, welche Ziele der Übertragende verfolgt. Mögliche Ziele sind die Erhaltung des Familienvermögens, die eigene Versorgung im Krankheits- oder Pflegefall, die Reduzierung der Steuerbelastung sowie die Verminderung oder Vermeidung von Pflichtteilsansprüchen.

– Abgabe von Erbschaftsteuererklärungen und Vertretung gegenüber dem Finanzamt
– Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht

Selbstverständlich sind wir Ihnen auch in erbrechtlichen Angelegenheiten, die hier nicht ausdrücklich aufgeführt sind, behilflich.

Arbeitsrecht

Wir vertreten und beraten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in einer Vielzahl von arbeitsrechtlichen Themen, u.a.:

- Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Kündigung/Aufhebungsvertrag)

Sie haben eine Kündigung von Ihrem Arbeitgeber erhalten, mit der Sie nicht einverstanden sind. In diesem Fall müssen Sie innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen. Wir übernehmen dies gerne für Sie. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Sie frühzeitig einen Termin in unserer Kanzlei wahrnehmen, damit die 3-Wochen-Frist gewahrt werden kann.

Wenn Sie als Arbeitnehmer oder als Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis beenden wollen, gibt es neben der Kündigung die Möglichkeit, einen einvernehmlichen Aufhebungsvertrag zu schließen. Dabei sind eine Vielzahl von Punkten zu beachten und können diverse Regelungen getroffen werden.

Bei einer Kündigung ist insbesondere die Frist und die Form zu wahren. Darüber hinaus bedarf es unter Umständen eines Kündigungsgrundes. Es ist zu unterscheiden zwischen einer ordentlichen und außerordentlichen, einer fristgemäßen und fristlosen Kündigung. Unter Umständen ist eine Sozialauswahl durchzuführen.

Bei einem Aufhebungsvertrag ist u.a. neben dem Beendigungszeitpunkt auch eine mögliche Freistellung, die Urlaubsabgeltung oder evtl. eine Abfindung zu regeln.

Diesbezüglich beraten wir Sie und führen Verhandlungen für Sie durch.

- Arbeitsvertrag

Schon vor Beginn des Arbeitsverhältnisses muss man sich klar sein, was alles geregelt werden soll. Außerdem gibt es auch während des Bestehens eines Arbeitsverhältnisses immer wieder Erfordernisse, Einzelheiten neu zu regeln oder zu ändern. Wir erstellen und überprüfen Arbeitsverträge.

- Vergütung/Lohn/Gehalt

Sollte das geschuldete Entgelt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer streitig oder offen sein, kann dies mit anwaltlicher Hilfe überprüft, berechnet und geklärt, notfalls auch eingeklagt werden.

- Urlaub

Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Jahresurlaub, wobei zwischen dem gesetzlich garantierten und dem vertraglich vereinbarten Urlaub zu unterscheiden ist. Die anwaltliche Tätigkeit umfasst hierbei sowohl Streitigkeiten, wann der Urlaub gewährt bzw. genommen werden soll, als auch die Abgeltung des Urlaubs, wenn er nicht in Natur genommen werden konnte.

- Entgeltfortzahlung

Ist ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, hat er für die Dauer von sechs Wochen Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

- Abmahnung

Verstößt der Arbeitnehmer gegen Pflichten aus seinem Arbeitsvertrag, ist in der Regel vor einer Kündigung zunächst eine Abmahnung erforderlich. Die Rechtmäßigkeit der Abmahnung kann überprüft und das weitere Vorgehen besprochen werden.

- Teilzeit

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Arbeitnehmer Anspruch auf die Veränderung ihrer Arbeitszeit.

- Zeugnis

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses. Zuvor besteht Anspruch auf Erteilung eines Zwischenzeugnisses. Es ist zwischen einem einfachen Arbeitszeugnis und einem qualifizierten Arbeitszeugnis mit Bewertung zu unterscheiden. Hierbei tauchen insbesondere bezüglich der gewählten Formulierungen Fragen auf, bei denen der Anwalt helfen kann. Dies gilt auch für die Durchsetzung des Zeugnisanspruchs.

- Arbeitszeit / Überstunden

Streitig ist oft die Frage, in welchem Umfang Überstunden zu erbringen sind bzw. wie die bereits erbrachten Überstunden vergütet werden müssen oder ob ein Freizeitausgleich erfolgt.

- Versetzung

Wesentlich ist in einem Arbeitsverhältnis die Frage, unter welchen Voraussetzungen der Arbeitgeber Änderungen der Tätigkeit des Arbeitnehmers, insbesondere Ortswechsel, festlegen darf.

- Elternzeit und Mutterschutz

Für werdende Eltern sieht der Gesetzgeber einige Schutzvorschriften und Ansprüche vor, insbesondere eine Freistellung oder Teilzeitarbeit.

- Insolvenz des Arbeitgebers

Wenn Ihr Arbeitgeber Insolvenz anmeldet, stellen sich eine Vielzahl von Fragen, unter anderem bezüglich der Sicherung des Verdienstes und weiterer Forderungen, die Zahlung von Insolvenzgeld sowie dem Fortbestand des Arbeitsplatzes.

- Mobbing

Sehr schwierig wird die Situation, wenn man am Arbeitsplatz diskriminierenden Handlungen von Kollegen oder Vorgesetzten ausgesetzt ist. Hier gilt es, sich zunächst einen Überblick über mögliche Verhaltensweisen zu verschaffen.
Sozialrecht

Das Sozialrecht besteht aus vielen einzelnen Teilgebieten, in denen wir Sie gerne beraten und sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich vertreten:

Sozialversicherungsrecht

Grundfrage im Recht der gesetzlichen Sozialversicherung ist die Versicherungs- und Beitragspflicht. Diese kann im Rahmen von Statusfeststellungsverfahren geprüft werden. Hierbei beraten und vertreten wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Sozialversicherungen untergliedern sich wie folgt:

- gesetzliche Rentenversicherung (SGB VI)

Die Tätigkeit im Rentenversicherungsrecht umfasst sowohl die Prüfung von Rentenbescheiden und der Rentenberechnung als auch die Vertretung im Zusammenhang mit einer Erwerbsminderungsrente. Wir überprüfen Ihre Bescheide, können Widerspruch einlegen und Klageverfahren bestreiten.

Die gesetzlichen Rentenversicherungen erbringen darüber hinaus Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation). Auch hier kann eine anwaltliche Vertretung sinnvoll sein.

- gesetzliche Krankenversicherung (SGB V)

Sowohl was die Beiträge zur Krankenversicherung, insbesondere im Rahmen der freiwilligen gesetzlichen Versicherung, betrifft als auch die Leistungen, die die Krankenversicherung erbringt, beraten und vertreten wir Sie.

- Pflegeversicherung (SGB XI)

Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung geht es beispielsweise um die Eingruppierung in den richtigen Pflegegrad sowie um die dann zu beziehenden Leistungen wie Pflegegeld.

- Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld (SGB III)

Der Bereich der Arbeitslosenversicherung umfasst zum einen die Zahlungen von Arbeitslosengeld, also sowohl die entsprechende Bewilligung des Arbeitslosengeldes als auch die Überprüfung möglicher Sperrzeiten, zum anderen weitere Entgeltersatzleistungen wie Übergangsgeld, Kurzarbeitergeld und Insolvenzgeld oder Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung nach § 145 SGB III.

Darüber hinaus erbringt die Agentur für Arbeit umfassende Leistungen für Arbeitgeber wie Eingliederungszuschüsse, Zuschüsse zur Förderung der beruflichen Weiterbildung und Gründungszuschüsse.

- gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII)

Wenn Sie in der Arbeit einen Arbeitsunfall oder auf dem Weg zur Arbeit einen Wegeunfall oder eine Berufskrankheit erleiden, ist die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft oder Unfallkrankenkasse) zuständig. Dies umfasst sowohl Rehabilitationsmaßnahmen als auch die Zahlung von Verletztengeld oder einer Verletztenrente.
Soziale Hilfen

- Grundsicherung für Arbeitssuchende, Arbeitslosengeld II, „Hartz IV“ (SGB II)

Auch im Zusammenhang mit Anträgen und Bescheiden der Jobcenter bezüglich Arbeitslosengeld II oder wenn Sie einfach „Ärger mit dem Amt“ haben, beraten wir Sie gerne. Dies umfasst nicht nur den Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder zur Aufstockung, sondern auch diesbezüglich bestehende Ansprüche auf Zuschüsse, z. B. auf Erstaustattung.

- Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII)

Reicht das Einkommen, also die Rente oder das Pflegegeld, nach Erreichen der Altersgrenze oder im Fall von Erwerbsunfähigkeit nicht aus, besteht unter Umständen Anspruch auf Sozialhilfe.

- übergegangene Unterhaltsansprüche

Soweit Sozialhilfeleistungen gewährt werden, gehen Ansprüche auf den Staat über. Das bedeutet, dass der Sozialhilfeträger zum Beispiel Unterhalt von Angehörigen fordern kann. Wir können sowohl vor einer entsprechenden Antragstellung beraten, was zu beachten ist, als auch die Unterhaltsforderungen überprüfen beziehungsweise Sie bei der Abwehr der Ansprüche vertreten.
Sozialförderung

- Kindergeld

Auch das Kindergeldrecht kann einige Fragen aufwerfen, insbesondere:

  • Wann hat man Anspruch auf Kindergeld? (Anspruchsberechtigung)
  • Wem muss das Kindergeld ausbezahlt werden? (Bezugsberechtigung)
  • Gibt es diesbezüglich Erstattungsansprüche?
  • Besteht Anspruch auf Kinderzuschlag und wenn ja, in welcher Höhe?

- Elterngeld

Junge Eltern haben, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit in einem bestimmten Maße einschränken, um die Kinder zu betreuen, Ansprüche auf Elterngeld.
Strafrecht

Es wird gegen Sie wegen einer Straftat ermittelt oder Sie sind Opfer einer Straftat geworden. In beiden Fällen ergeben sich vielfältige Probleme, bei denen wir Ihnen gerne mit unserer Erfahrung sowohl im außergerichtlichen wie gerichtlichen Verfahren behilflich sind.

Was ist Strafrecht?

Im Rahmen des Strafrechts tritt der Staat, meist vertreten durch die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Gerichte, gegenüber der Bürgerin / dem Bürger auf, mit dem Ziel, Straftaten zu ahnden. Auch als Opfer einer Straftat kommen Sie zwangsläufig mit den oben genannten Stellen in Berührung.

Die Vertretung Ihrer Interessen stellt eine komplexe Materie dar, in welcher es für einen Laien schwierig ist, sich zurechtzufinden. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Unsere Tätigkeitsbereiche:

Unsere Tätigkeit bezieht sich auf alle Facetten des Strafrechts. Folgende alphabetische Auswahl soll es Ihnen ermöglichen, sich einen Überblick über unser Tätigkeitsfeld zu verschaffen.

Akteneinsicht

Sobald Ermittlungen gegen eine Person laufen, wird von der Polizei und der Staatsanwaltschaft eine Ermittlungsakte angelegt. Es ist Ihnen als Beschuldigte/r oder Opfer einer Straftat nicht möglich, diese ohne einen Rechtsanwalt einzusehen. Wir beantragen für Sie Akteneinsicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft, informieren Sie über den Inhalt der Akte und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Aussage verweigern (als Beschuldigte/r oder Zeuge/in) / Schweigerecht

Wir informieren Sie, ob Ihnen ein Aussageverweigerungsrecht oder Zeugnisverweigerungsrecht zusteht und welche Angaben Sie demnach machen müssen.

Da es vielen Leuten schwer fällt, von diesem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch zu machen – zumal die Polizei häufig Druck ausübt, um eine Aussage zu erlangen – ist es ratsam, sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen.

Wir übernehmen für Sie den Kontakt zur Polizei, unterstützen und begleiten Sie bei Aussagen und beraten Sie bezüglich des weiteren Vorgehens.

Haftbefehl - Haft - Untersuchungshaft – Besuche während der Haft

Sollte sich die Ihnen nahestehende Person in Untersuchungshaft befinden, ist Eile geboten. Die Inhaftierung stellt eine massive Belastung dar. Es sollte alles unternommen werden, die Person schnellstmöglich aus der Untersuchungshaft zu bekommen und diese während der Dauer bestmöglich zu unterstützen. Es gibt Möglichkeiten, gegen den Haftbefehl (Grundlage für eine Untersuchungshaft) vorzugehen. Bitte nehmen Sie schnellstmöglich Kontakt zu uns auf, damit wir das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen können. Wir können für Sie auch einen Besuchsschein beantragen.

Hausdurchsuchung

Eine Hausdurchsuchung stellt ein traumatisierendes Ereignis, vor allem für Kinder, dar. Leider werden Hausdurchsuchungen oft in der Nacht oder den frühen Morgenstunden durchgeführt. Bitte nehmen Sie umgehend Kontakt zu uns auf. Dies ist auch außerhalb der normalen Geschäftszeiten unter folgender Notfallnummer möglich:

0176 / 20 48 40 31

Bis zu unserem Eintreffen gilt Folgendes:

  • Bitte bewahren Sie Ruhe.
  • Bitte bleiben Sie freundlich.
  • Fragen Sie, mit wem Sie es zu tun haben. Lassen Sie sich einen Dienstausweis zeigen.
  • Fragen Sie, worum es geht.
  • Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss zeigen.
  • Schicken Sie Ihre Angehörigen zu den Nachbarn oder zu Freunden. Es ist wichtig, dass vor allem Kinder eine Durchsuchung nicht miterleben müssen.
  • Lassen Sie sich Ihre Rechte erklären und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.
  • Sollte die Polizei Sachen mitnehmen, achten Sie darauf, dass diese im Protokoll aufgenommen werden.

Opfervertretung (Nebenklage, Schadensersatz, Schmerzensgeld)

Sie sind Opfer einer Straftat geworden. Bei akuter Gefahr oder Gewaltverbrechen bitten wir Sie, umgehend Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Auch sollte wegen eventueller Beweissicherung schnellstmöglich Kontakt zur Polizei aufgenommen werden.

Wir beraten und vertreten Sie als Opfer gerne im Rahmen einer

  • Nebenklage
  • Privatklage
  • Schadensersatz / Schmerzensgeld

Polizei

Zu Anfang wollen wir Ihnen ein paar Hinweise zum Umgang mit der Polizei geben:

  • Bitte bleiben Sie ruhig und höflich.
  • Bitte laufen Sie nicht weg oder widersetzen sich polizeilichen Maßnahmen mit Gewalt.
  • Sie haben das Recht, Ihren Verteidiger zu kontaktieren und darauf zu bestehen, dass dieser bei einer Vernehmung anwesend ist. Bitte machen Sie von diesem Recht Gebrauch.

Rechtsanwalt Sebastian Anselstetter

Rechtsanwalt Wolfgang Kleßinger

Notfallnummer: 0176 / 20 48 40 31

Sie müssen keine Angaben zur Sache machen. Sie sollten zum Vorwurf schweigen.

Nichts ungelesen unterschreiben! Alles gründlich durchlesen, egal wie lange es dauert und wenn Sie sich nicht sicher sind, nicht unterschreiben. Sie müssen nichts unterschreiben! Sollte etwas falsch sein, dann bestehen Sie auf eine Korrektur.

Pflichtverteidiger

In Deutschland hat jeder das Recht, sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen. Sollte ein Fall der notwendigen Verteidigung vorliegen (§ 140 StPO), kann Ihnen ein Anwalt als Pflichtverteidiger vom Gericht bestellt werden.

Gerne vertreten wir Ihre Interessen als Pflichtverteidiger. Sollte Sie das Gericht oder die Staatsanwaltschaft fragen, wen Sie als Pflichtverteidiger wünschen, können Sie uns gerne nennen. Das Gericht folgt im Normalfall Ihrem Wunsch und ordnet den von Ihnen gewählten Verteidiger bei. Da manche Gerichte auf eine namentliche Nennung des einzelnen Anwalts bestehen, nennen Sie bitte den Namen eines für die Strafverteidigung in unserer Kanzlei zuständigen Anwalts:

Rechtsanwalt Sebastian Anselstetter

Rechtsanwalt Wolfgang Kleßinger

Notfallnummer: 0176 / 20 48 40 31

Rechtsmittel (Berufung und Revision)

Sie wurden bereits von einem Gericht verurteilt. Zur Einlegung eines Rechtsmittels haben Sie nur eine Woche Zeit.

Strafbefehl – Anklage

Sollten Sie einen Strafbefehl oder eine Anklage bekommen haben und mit dem Inhalt nicht einverstanden sein, legen wir gerne für Sie Einspruch ein.

ACHTUNG! Bitte beachten Sie, dass die Frist zur Einlegung des Einspruchs nur zwei Wochen beträgt!

Bei der Anklage sind unterschiedliche Fristen gegeben.

Verkehrsunfall mit Personenschäden

Sie sind in einen Verkehrsunfall mit Personenschaden verwickelt. Bitte machen Sie der Polizei gegenüber keine Angaben zum Unfallhergang. Geben Sie lediglich Ihren Namen, Anschrift und eventuelle eigene Verletzungen an.

Bei einem Verkehrsunfall mit Personenschäden werden automatisch Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, was eine Straftat darstellt.

Es ist für die einzelnen Beteiligten am Unfallort schwierig bis unmöglich abzuschätzen, ob sie selbst für den Unfall verantwortlich sind.

Es ist ratsam, keine Angaben bezüglich des Unfallhergangs gegenüber der Polizei oder anderen Unfallbeteiligten zu machen, da Sie sich eventuell einem Strafverfahren stellen müssen. Das hat nichts damit zu tun, dass Sie einem eventuellen Opfer seine gerechtfertigten Schadensersatzansprüche absprechen wollen oder dass Sie Ihre eigene Versicherung „entlasten“ wollen. In erster Linie gilt es nun festzustellen, ob Sie sich einer Straftat schuldig gemacht haben und Ihre Verteidigung aufzubauen. Jede Aussage, die Sie ohne Rücksprache mit einem Rechtsanwalt machen, kann Ihnen im Strafverfahren zum Nachteil gereicht werden.

Vorladung von der Polizei

Sie müssen den Termin bei der Polizei nicht wahrnehmen. Vereinbaren Sie bitte einen Besprechungstermin in der Kanzlei.

Zeuge - Zeugenbeistand

Eventuell benötigen Sie als Zeuge/in vor Gericht, bei einer staatsanwaltschaftlichen oder ermittlungsrichterlichen Vernehmung als Zeuge/in Unterstützung durch einen Rechtsanwalt. Sie haben als Zeuge/in grundsätzlich das Recht, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.

Insoweit

  • könnten Sie sich durch eine Falschaussage selbst strafbar machen,
  • als Berufsgeheimnisträger (Ärzte, Apotheker, Geistliche, Journalisten, etc.) zur Verschwiegenheit verpflichtet sein oder
  • sich der Belastung einer Strafverhandlung ohne Beistand nicht gewachsen fühlen.
Verkehrsrecht

Unfall

Wir kümmern uns nach einem Verkehrsunfall um die außergerichtliche und erforderlichenfalls gerichtliche Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen gegen den Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung. Hierzu zählen unter anderem Ansprüche wie Reparaturkosten, Nutzungsentschädigung und Mietwagenkosten. Bei Personenschäden unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung von Schmerzensgeld, Heilbehandlungskosten und unfallbedingter Erwerbsminderung.

Kaufvertrag – Miete – Leasing

  • Pkw-Kauf: Durchsetzung Ihrer Ansprüche bei einem mangelhaften Pkw oder der Nichtabnahme des Fahrzeuges.
  • Pkw-Leasing: Wir unterstützen Sie, wenn während der Leasingzeit ein Unfall passiert, bei einer (un-) planmäßigen Beendigung des Leasingvertrages oder einem Widerruf.

Ordnungswidrigkeiten / Bußgeldverfahren / Verkehrsstrafrecht

Wenn Sie beispielsweise mit folgenden Vorwürfen konfrontiert werden:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
  • unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht)
  • Fahren unter Drogen- / Alkoholeinfluss
  • Abstandsmessverfahren
  • Nötigung im Straßenverkehr
  • fahrlässige Körperverletzung / Tötung

vertreten wir Sie gegenüber Behörden und Gerichten.

Wir können für Sie die erforderlichen Rechtsbehelfe einlegen und Akteneinsicht beantragen, um die richtige Verteidigungsstrategie auszuarbeiten.

Grundsätzlich sollten Sie gegenüber Behörden und der Staatsanwaltschaft von Ihrem Recht Gebrauch machen, die Aussage zu verweigern ohne vorher einen Rechtsanwalt kontaktiert zu haben.

Strafsachen

Beispielsweise:

  • Alkohol am Steuer
  • Trunkenheit
  • Unfall
  • Nötigung

Wir beantragen Akteneinsicht für Sie und prüfen, ob der Vorwurf überhaupt gerechtfertigt ist.

Fahrerlaubnis – MPU – Führerschein

Wir prüfen für Sie, ob die Aufforderung der Fahrerlaubnisbehörde rechtmäßig ist.

Fahrverbot

Ein Fahrverbot kann zwischen 1 bis 3 Monate betragen. Der Antritt des Fahrverbots kann fast immer hinausgezögert werden. Bei einer Überprüfung Ihres Falles können wir Auskunft geben, ob es auch wegfallen kann.

Rechtsanwaltsgebühren

Im Bereich der Unfallregulierung sind die Gebühren des Rechtsanwalts von der gegnerischen Haftpflichtversicherung zu tragen, sobald und soweit diese haftet.

Wir stellen auch gerne bei Ihrer Rechtsschutzversicherung die Anfrage, ob Deckungszusage erteilt wird. Bei der Unfallregulierung liegt ein typischer Fall der Eintrittspflicht vor, wenn Sie keine oder teilweise Schuld an dem Unfall tragen. Auch bei fahrlässigen Straftaten werden üblicherweise die Verteidigungskosten eines Rechtsanwalts von der Rechtsschutzversicherung übernommen.

Allgemeines Zivilrecht

Vertragsrecht

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Allgemeine Geschäftsbedingungen sind laut Gesetz alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei der anderen Vertragspartei bei Abschluss des Vertrages stellt. Wir überprüfen gerne die Wirksamkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unterstützen Sie in bestimmten Geschäftsbereichen auch bei der Gestaltung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  • Mängel: Haben Sie eine Sache gekauft, die nicht frei von Mängeln ist, können Ihnen eine Vielzahl von Ansprüchen wie bspw. Minderung, Schadensersatz oder ein Rücktrittsrecht zustehen. Hierbei helfen wir gerne. Sollte eine Lieferung der Ware zu spät erfolgen, können die hierfür angefallenen Mehrkosten beim Gegner geltend gemacht werden.
  • Darlehen: Wenn Sie eine Person finanziell unterstützen und dabei vereinbart haben, dass der Geldbetrag wieder an Sie zurückzuzahlen ist, was aber nicht geschieht, helfen wir Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.
  • Leihe: Die entliehene Sache ist nach einer für die Leihe bestimmten Zeit wieder in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben. Wir unterstützen Sie, wenn es hierbei zu Schwierigkeiten kommt. Zu beachten ist insoweit die kurze Verjährungsfrist für die Ersatzansprüche des Verleihers.
  • Reisevertrag: In diesem Bereich unterstützen wir Sie bei der Geltendmachung von Ansprüchen, die sich aus einer mangelhaften Reise ergeben und bei Ansprüchen aufgrund vorzeitigem Reiseende oder nach dem vertraglichen Reiseende, ebenso im Fall von Flugverspätungen und Flugausfällen.
  • Werkvertrag: Wenn Sie ein Unternehmen beauftragt haben, für Sie ein Werk zu erstellen und dieses sich als mangelhaft darstellt, können Sie mit unserer Hilfe Ihre Ansprüche auf Nachbesserung, Mangelbeseitigung, Schadensersatz oder Rücktritt geltend machen. Wir unterstützen Sie aber auch in dem umgekehrten Fall, wenn Sie ein Werk errichtet haben und der Auftraggeber sich weigert, die Vergütung hierfür zu bezahlen.

Schadensersatz

Wurden Ihre Rechtsgüter wie Leben, Körper, Freiheit, Eigentum oder ein sonstiges Recht verletzt und der Schädiger weigert sich, den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen, helfen wir Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Dazu zählt unter anderem die Geltendmachung von Schmerzensgeld.

IT-Recht

  • Abmahnung: Wenn Sie einen Brief von einer Kanzlei oder einem Inkassounternehmen erhalten haben, weil Sie angeblich im Internet einen Film, ein Musikalbum oder ein einzelnes Musikstück verbreitet haben, helfen wir Ihnen bei der Abwehr dieser Ansprüche.
  • Einkauf im Internet: Wenn Sie sich im Internet (z. B. bei eBay oder Amazon) Waren bestellt haben, welche nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, können wir Sie bei der Geltendmachung von Mängeln und der daraus resultierenden Ansprüche unterstützen.
  • Telefonbestellungen: Sollten Sie zur Zahlung aufgefordert werden, weil Sie angeblich telefonisch etwas bestellt haben oder wenn Sie eine Zahlungsaufforderung per E-Mail erhalten und Sie sich nicht erklären können, wofür Sie zahlen sollen, setzen wir uns für die Abwehr dieser Ansprüche ein.

Privates Baurecht:

Wenn es Streit hinsichtlich des Umfangs von Pflichten der beteiligten Unternehmen und Handwerker an einem Bauvorhaben, einer Kündigung sowie über die Höhe von Werklohnforderungen und vermeintliche oder tatsächliche Mängel der Bauleistung gibt, können wir Ihnen hierbei gerne helfen. Wir unterstützen sowohl Bauherren bei der Geltendmachung von Baumängeln, als auch Bauträger bei der Geltendmachung ihrer Forderungen gegen Bauherren.

Versicherungsrecht

  • Sturz/Unfall: Wenn Sie gestürzt sind und eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, welche jedoch keine ordnungsgemäße Zahlung leistet, dann sind wir Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gerne behilflich. Bei der Unfallversicherung ist darauf zu achten, dass die Jahresfrist und die 15 Monatsfrist eingehalten werden.
  • Schaden: Wenn Sie eine Sachversicherung abgeschlossen haben und die Versicherung sich weigert, den Schaden vollumfänglich zu bezahlen, werden wir Sie gegenüber der Versicherung vertreten.
  • Regress: Die Versicherung versucht bei Ihnen Regress zu nehmen für einen Schaden, da Sie eine Obliegenheitsverletzung begangen haben. Wir helfen Ihnen gerne bei der Abwehr dieser Ansprüche. In vielen Fällen dürfen Versicherer keinen oder nur einen teilweisen Regress nehmen.
  • Quotenvorrecht: In Ihrem Versicherungsvertrag ist eine Selbstbeteiligung vereinbart. Die Versicherung hat bei Auszahlung der Summe diese in Abzug gebracht, obwohl eventuell eine weitere Person an dem Schaden mitverantwortlich ist. Dann können Sie von einem Quotenvorrecht Gebrauch machen und eine weitere Auszahlung bis zur Höhe der Selbstbeteiligung verlangen.

Mahnverfahren

Weigert sich der Schuldner, die Ihnen zustehende Forderung zu bezahlen, kann alternativ zu einem Klageverfahren das kostengünstigere Mahnverfahren durchgeführt werden. Sofern vom Schuldner kein Widerspruch eingelegt wird, ergeht ein Vollstreckungsbescheid, aus dem die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann.

Vollstreckung

Wenn Ihre Forderung durch ein Urteil oder einen Vollstreckungsbescheid festgestellt wurde und die Gegenseite trotzdem nicht zahlt, können wir die Forderung für Sie zwangsweise (Forderungspfändung, Mobiliar- und Immobiliarvollstreckung) beitreiben
Mietrecht

Sie sind Mieter oder Vermieter. Hierbei können die unterschiedlichsten Probleme auftreten, bei denen wir Sie gern gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

Bereits vor Abschluss eines Mietvertrages (gewerblich oder privat) ist es sinnvoll, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen, um schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass Probleme vermieden werden.

Wir beraten sowohl Mieter als auch Vermieter darüber, ob eine Mieterhöhung oder eine Kündigung zulässig ist oder nicht.

Wir beraten Sie auch gern zu Betriebskosten- und Nebenkostenabrechnungen und zu Fragen, wenn Mängel an der Mietsache auftreten und ob Schönheitsreparaturen durchgeführt werden müssen oder nicht und ob und wann eine Mietkaution zurückgezahlt werden muss.

Wohnungseigentumsrecht:

Sie sind Eigentümer einer Eigentumswohnung. Hierbei können sich Probleme über die Nutzung des Sondereigentums und des Gemeinschaftseigentums oder bei der Verwaltung durch einen Hausverwalter ergeben.

Wir beraten Sie auch gern zu Fragen über die Durchführung einer Wohnungseigentümerversammlung und die Erstellung einer Jahresabrechnung und eines Wirtschaftsplanes.

RA Bärbel Nicklaß-Bergér · Ingolstädter Str. 22 · 86633 Neuburg · Tel.: 08431/64110 · info@rae-nb.de